Bananen Verwertung

 

img_5645

Wenn bei Euch sowas in der Küche rumhängt und ihr wisst: obwohl die Bananen eigentlich jetzt erst wirklich schmecken, wird sie trotzdem keiner mehr essen, dann gibt’s hier zwei Rezepte, in die unbedingt genau solche Bananen gehören.

Von der ersten Verwertungsmöglichkeit gibt’s keine Fotos, sieht aber irgendwie braun/bananig aus, nach wirklich nichts Besonderem, aber schmeckt toll. Das Rezept ist ursprünglich von Frank Bucholz.

Bananenpudding

250 gr Zucker

7-8 reife Bananen

60 gr Pfeilwurzelmehl (oder Kartoffelstärke, Pfeilwurzelmehl gibt’s im Bioladen, ich habs immer da, weil es sich ürima zum Andicken eignet)

60 ml Milch

Öl fuer die Form

ca. 400 ml ungesüsste Kokosmilch

Puderzucker zum bestäuben

  1. Den Zucker in einer schweren Bratpfanne mit 180 ml kochendem Wasser übergiessen und bei milder Hitze auflösen, Bananen schälen und zerdrücken.
  2. Das Bananenmus in das Zuckerwasser einrühren und leise köcheln lassen, bis das Mus anfängt, dunkel und etwas rosa zu werden und am Pfannenboden zu kleben. Weiterkochen lassen und dabei ca. alle 8 Minuten die Schicht, die sich am Pfannenboden angesetzt hat, ablösen, umrühren und das Mus sich wieder setzen lassen. So verfahren bis das Mus eine satte dunkle Farbe angenommen hat und die Menge auf 250 ml reduziert ist. Das dauert etwa 50 min. (sagt das Buch, bei mir eher 90 min, aber man kann in der Zwischenzeit andere Dinge in der Küche machen)
  3. Inzwischen den Backofen auf 180 grad vorheizen. Das Pfeilwurzelmehl mit der Milch anrühren und mit dem leicht abgekuehlten Banenenmus verrühren. Alles in eine leicht geoelte, runde feuerfeste Form ( etwa 17 cm Durchmesser, min. 2,5 cm tief) geben und ohne Deckel im heissen Ofen bei 180 grad 1 bis 1 1/4 Std. backen, bis der Pudding gestockt ist (ich nehme immer eine Tarteform).
  4. Den Pudding mit einer Gabel oder einem Zahnstocher gleichmässig einstechen und mit dem grössten teil der gut durchgeruehrten Kokosmilch begiessen (sagt das Buch, ich brauche weniger, sonst gibt’s Sauerei). Den Pudding noch einmal 20 bis 30 min. in den ausgeschalteten Ofen stellen, herausnehmen.
  5. Den abgekühlten Pudding in stücke schneiden und lauwarm oder kalt mit Puderzucker bestäubt und mit der restlichen Kokosmilch beträufelt servieren.

Das ganze hält sich auch ein paar Tage im Kühlschrank.

 

 

Und heute hab ich aus den Bananen, die oben zu sehen sind, Bananenmarmelade gemacht, nach einem Rezept aus Foodie. Es ist eine Premiere, ich finde die Marmelade etwas zu süss, beim nächsten Mal gibt’s weniger Zucker und mehr Zitrone und/oder ich nehme Orangensaft zum Ablöschen.

Für 4 Gläser

3 Biozitronen

2 Bio-Orangen

1 Stück Ingwerwurzel (ca. 5cm lang)

1 kg geschälte Bananen

1/4 l Apfelsaft

500 gr Gelierzucker 1zu 2

Zitronen- und Orangenschale mit dem Zestenschneider abschälen, klein schneiden, den Ingwer auch ganz klein schneiden. Den Zucker in einer Pfanne karamelisieren lassen (nicht! aus den Augen lassen, der Grenzstreifen zwischen Karamel und Kohle ist ganz, ganz schmal) und die Zesten und den Ingwer darin kurz schwenken. Die Bananen mit einem Kartoffelstampfer zermatschen, Apfelsaft und  den Saft der Zitronen, dazugeben. Erhitzen, dann den Gelierzucker einrühren, eine Minute kochen lassen, die Zesten dazugeben, abfüllen.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s