Lamm mit Kichererbsen und Bohnen

Ich hatte bei den  Lammracks, die ich vor einigen Wochen gebraten hatte, den Hunger meiner Gäste deutlich überschätzt und das übrige Fleisch dann in handliche Stücke geschnitten und eingefroren. https://henriettekocht.wordpress.com/2017/04/11/lammcarree-in-gremolatakruste-bohnen-und-gratin-dauphinois/. Daraus gab es folgendes Mittagessen:

Die entsprechende Menge (für zwei Peronen eine gute Hand voll) getrockneter Kichererbsen am Abend vorher in kaltem Wasser einweichen, ich hatte auch noch rote getrocknete Bohnen im Vorratsschrank, die wurden auch mit eingeweicht. Wenn noch andere getrockenete Bohnen vorhanden sind, ruhig munter durchmischen.

Die Kichererbsen brauchen bestimmt 45 Minuten, bis sie weich gekocht sind, damit schonmal anfangen und die getrockneten Bohnen entsprechend ihrer Garzeit später ins Wasser geben .

Möhren, Staudensellerie, Zwiebeln, Knoblauch und etwas Chili in Olivenöl anschmoren. Dann, wenn eine geöffnete Flasche vorhanden ist, mit etwas Rotwein angiessen (geht aber auch ohne Rotwein wie bei mir heute, es stand keine offene Flasche in der Küche rum und für den Schuss Rotwein in den Keller zu gehen, war ich zu faul) und pürrierte Tomaten und einen Zweig Rosmarinhinzufügen (hier immer wieder die Empfehlung, die Marke „Mutti“ zu nehmen), bis alles schön in der Tomatensauce schwimmt. Köcheln lassen, die vorgekochten Kichererbsen und Bohnen dazugeben, dann noch, wenn vorhanden, frische grüne Bohnen (allein schon wegen der Farbe) mit rein geben (können aber auch TK Bohnen sein) und mit den Fleischstücken gar kochen. Mit Salz, Pfeffer, Herbes de Provence und Zitronensaft abschmecken. Fertig und wegen der Nahrhaftigkeit der Kichererbsen erübrigt sich jede Sättigungsbeilage.

Bei diesem Rezept kann man auch ganz auf das Fleisch verzichten und hat dann nicht nur ein vegetarisches sondern sogar auch ein glutenfreies Gericht.

Wenn man kein vorgegartes Fleisch hat, kann man auch einfach Lammgulasch oder andere schmorbare Stücke vom Lamm (etwa Lammstelzen) nehmen, die in Olivenöl anbraten, dann wie im Rezept die Möhren etc. dazu geben, wie oben beschrieben verfahren und wenn alle Zutaten im Topf sind, schmoren lassen, bis das Fleisch gar ist. Man kann das ganze auch  im Ofen garen lassen, was den Vorteil hat, dass man das Ganze prima allein lassen kann.

 

 

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