Ratatouille

Diesmal ein Ratatouille, das von dem wunderbaren Film Ratatouille (http://poenack.de/index.php/ratatouille/) inspiriert worden ist.

Mengenangaben sind etwas schwierig, die Menge oben reicht als Beilage für mindestens 10 Personen.

Diesmal habe ich Tomaten, Zucchini, bunte Paprika und Auberginen genommen, diese in mitteldicke Scheiben geschnitten. Dann eine Auflaufform mit Olivenöl eingefettet und immer abwechselnd das Gemüse gestapelt (von den Zucchini gab es pro Runde jeweils zwei Scheiben, weil diese deutlich kleiner waren als die der anderen Gemüse). Mit etwas Frickelei hält das ganze ganz prima, vor allem am Anfang nicht die Geduld verlieren.

Gewürzt habe ich mal wieder mit Ras al hanout und Kreuzkümmel, Salz und Piment d’espellette. Herbes de Provence passen aber auch gut dazu und wer mag, kann noch etwas Knoblauch dazugeben, auch ein Hauch von Chili geht.

Dann kommt das Ganze bei 190 Grad etwa eine Stunde in den Ofen. Fertig.

Und wenn etwas übrig bleibt:

am nächsten Tag (meine Gäste waren keine grossen Gemüseesser) gab es das Gemüse einfach im Topf aufgewärmt (ich habe noch etwas Tomatenmark dazu getan) und dazu in Scheiben geschnittene, angebratene Rumpsteaks (waren noch vom Grillen übrig) und Nudeln.

Am übernächsten Tag hab ich das restliche Gemüse (ja, ich hatte es mit der Menge wirklich gut gemeint) zusammen mit einem Glas Fischfond pürriert, erwärmt und Thunfischstücke, einen klein geschnittenen Calamar und Fenchelgrün dazugegeben sowie die restlichen Nudeln. Fertig war eine mediterrane Fischsuppe. Ok, es blieb dann immer noch ein kleiner Rest übrig, meine Hunde mögen sehr gerne Fisch und Gemüse….

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Tzatziki

 

Wenn das Wetter nicht mitmacht, holen wir uns eben den Sommer auf den Tisch und im Backofen lässt sich eigentlich auch ganz gut grillen. Als Beilage zum Grillen mache ich immer gerne ein Tzatziki, wenn etwas übrig bleibt, ist es auch nicht schlimm, das hält sich durchaus einige Tage im Kühlschrank.

1 kg Sahnejoghurt (10%)

2 Salatgurken

300 gr Feta Käse

4-6 Knoblauchzehen (am besten frischen Knoblauch nehmen)

den Abrieb von der Schale von 1-2 Zitronen

eine kleine Hand voll Dill oder Fenchelgrün

Salz

etwas Pfeffer

Die Salatgurken schälen und ziemlich grob raspeln (ich mag es, wenn man die Gurken noch sieht und schmeckt), in ein Sieb geben und abtropfen lassen.

Derweilen die Knoblauchzehen pressen, die Zitronenschale abreiben (das sollte aber weiderum sehr fein sein, also nicht den Zestenreisser nehmen, sondern eine ganz feine Reibe), Fenchel oder Dill klein schneiden, die Feta darüberbröseln, die Gurken nochmal gut ausdrücken und dazugeben, dann den Joghurt gut unter alles mischen, fertig.

Wer mal eine andere Variante ausprobieren will, der nehme anstelle von Dill/Fenchel Minzblätter und füge noch in dünne Scheiben geschnittene Frühlingszwiebeln dazu.

Tomaten Mozzarella Tarte

Letzte Woche fand bei mir ein Familienfest mit über 20 Gästen statt, es wurde gegrillt und es gab diverse Beilagen. Unter anderem sollte es eigentlich auch diese Tomaten/Mozzarella Spieße https://henriettekocht.wordpress.com/2017/06/25/grillbeilage/ geben, aber die habe ich im Eifer des Gefechts schlicht und ergreifend im Kellerkühlschrank vergessen. So gab es gestern Abend zu Wein und Besuch eine Resteverwertungsquiche:

Für den Teig:

200 gr. Mehl

100 gr. Butter

1 TL Salz

Wasser

Das Mehl mit der Butter und dem Salz so gut es geht verkneten. Dann vorsichtig Wasser hinzufügen, bis ein  weicher Teig entstanden ist, der aber nicht an den Fingern klebt. Den Teig zu einer Kugel formen. Diese mindestens einen halbe Stunde im Kühlschrank lassen.

Grosse Tarteform buttern. Den Teig ausrollen, auf die Tarteform geben und am Rand einfach etwas umschlagen, dann bleibt der Rand stabil und sackt nicht in sich zusammen.

Für den Belag:

ca. 30 Minimozzarellas

ca. 15 kleine Tomaten

250 gr Crème fraîche

2 Eier

Salz

Gewürze: ich hab diesmal Za atar und das türkische Paprikapulver Pul Biber genommen. Ich kann mir das ganze aber auch gut mit Pesto vorstellen. Oregano geht auch. Und wer mag, kann natürlich auch Chili dazugeben. Bei uns gibt es dann gerne scharfes Chiliöl zum selber würzen.

Die Tomaten und den Käse wie oben auf dem Bild verteilen (oder anders, sollte nur halbwegs ausgewogen sein. Würzen. Die Crème fraîche mit den Eiern gut verrühren und über den Belag geben

Bei 190 Grad etwa 40-45 Minuten in den Ofen und dann noch mindestens 10-15 Minuten etwas abkühlen lassen, sonst lässt sich die Tarte nicht schneiden. Sollte die Pesto Variante gewählt worden sein, lässt sich die Tarte natürlich noch gut mit frischem Basilikum dekorieren. Ein Ruccola Salat passt auch hervorragend dazu.

Sommerpause!

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Ich bin jetzt gut zwei Wochen unterwegs und werde aller Voraussicht nach nicht kochen. Euch allen eine gute Zeit, wenn Ihr Anregungen braucht, Yotam Ottolenghi hat tolle Rezepte, Jamie Oliver kocht quick and dirty, seine Rezepte funktionieren meistens und mein Lieblingskochbuch ist immer noch das mit dem roten Löffel von Zabert/Sandmann, das ganz prosaisch Kochen heisst. Bis demnächst.

Grillbeilage

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Es ist mal wieder Gruppengrillen an einer Wanderhütte angesagt, jeder bringt sein Fleisch mit und dann noch was für’s Buffet. Das Zubereiten von Schichtsalaten und Burgersalaten überlasse ich gerne anderen.

Deshalb heute frisch und einfach:

Melone in Würfel schneiden, abwechselnd rohen Schinken, Minzblatt, Melone auf einen Spiess pieksen.

Und auf der rechten Seite kleine Tomaten, kleine Mozarella Kugeln (gibt’s auch schon als Büffelmozzarella) abwechselnd aufspiessen und dazwischen immer eine Basilikumblatt. Sollte von den Tomaten/Mozzarellaspiessen noch was überig bleiben, lassen die sich prima am nächsten Tag zu einer Nudelsauce verarbeiten.

 

Pizza

Heute war Pizzatag und ich habe ein Teigrezept ausprobiert, das mir aus den Weiten des Netzes besonders ans Herz gelegt worden ist. Es hat vor allem den Vorteil, dass man den Teig ganz gemütlich am Vortag (es dürfen sogar mehrere Tage im voraus sein)  machen muss.

Für vier Personen:

6 gr Hefe (ein achtel Würfel)

500 gr Mehl

310 ml kaltes Wasser

20 gr Salz

300 gr Mehl in eine Schüssel geben, Hefe darüber bröseln,  Wasser und Salz dazugeben und 2-3 Minuten umrühren. Den Teig abdecken und ca. 20 Minuten ruhen lassen.

Dann den Teig wieder 5 Minuten kneten, beziehungsweise eher rühren. Dann das Mehl sukzessive dazugeben und wieder 20 Minuten ruhen lassen.

Den Teig dann auf eine bemehlte Fläche geben und in die entsprechenden Portionen aufteilen, in eine Schüssel geben (der Teig geht auf, die Schüssel gross genug wählen), mit Mehl bestäuben und etwa 24 Stunden in den Kühlschrank geben.

Dann den Teig wie gewohnt verarbeiten und die Pizza so belegen, wie man es mag. Wir brauchten heute auf Wunsch eines Essers unbedingt eine pilzfreie Zone. Die Pizza (sofern der Backofen das zulässt) bei 300 Grad auf der unteren Stufe backen, bis der Käase leicht bräunlich wird und der Teig auch anfängt, etwas Farbe anzunehmen.

Dazu gerne Chiliöl und klein geschnittener Ruccola.

Der Teig war prima, aber ein so grosser Unterschied zu dem herkömmlichen Verfahren, mit dem ich Pizzateig hergestellt habe, habe ich nicht feststellen können.

 

Blätterteig Snack

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Fürs Fingerfood-Buffet morgen Mittag in der Schule was Schnelles und Einfaches.

Dazu braucht man:

TK Blätterteig (bitte drauf achten, dass da wirklich nur Butter, Mehl, Wasser und Salz drin ist, gibt es etwa von der Edeka Eigenmarke)

klein geschnittener geräucherter Schinken

geriebener Gouda

Tomatensauce

kleingeschnittener Salbei

etwas Paprikapulver oder ähnliches

ein rohes Ei

Den Blätterteig auftauen, dann die Quadrate quer legen und die eine Seite des Dreiecks unter Auslassen der Ränder mit Tomatensauce einpinseln, Schinken, Salbei, Käse und Paprikapulver drauf geben, zusammenklappen, die Ränder gut zusammendrücken und die „Zipfel“ jeweils einmal eindrehen (kann man aber auch anders gestalten). Dann die fertigen Blätterteigtaschen mit verschlagenem rohen Ei einpinseln (gibt eine schönere Farbe), ein paar Salzkristalle und etwas Salbei oben drauf streuen.

Dann das Ganze bei gut 220 Grad (Blätterteig mag es gerne sofort sehr heiss) im fen etwa 20 Minuten backen, bis der Teig gut aufgegangen und leicht gebräunt ist.

Natürlich kann man diese Taschen auch ganz anders füllen, da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Pfingstmontags Reste

Das Frühjahr und der Frühsommer leben schon ein wenig von den Wiederholungen, so gab es am Pfingstmontag mal wieder Spargel in Orangensauce, diesmal minimal variiert. Wie man sieht, habe ich den Spargel klein geschnitten und in Butter und etwas Olivenöl bei nicht zu hoher Temperatur gebraten, den Orangensaft und etwas Zitronensaft hab ich dann erst später hinzugefügt. Salz und Zucker aber von Anfang an. Aber im Prinzip ist es dieses Rezept: https://henriettekocht.wordpress.com/2017/03/30/spargelwochenende-lieblingsrezept/

Und als Hauptgericht gab es endlich das Rhabarberschwein, diesmal mit einem Duroc Schweinerücken (muss also nicht unbedingt Filet sein) und frisch geerntetem Rhabarber von Freunden. https://henriettekocht.wordpress.com/2017/05/15/rhabarber-schwein/

Der Besuch hat den Nachtisch mitgebracht, wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte ich wahrscheinlich das dazu gemacht: https://henriettekocht.wordpress.com/2017/04/11/mascarponecreme-mit-erdbeeren/

Und heute gab es dann den Rest: die übrig geblieben Kartoffeln als Bratkartoffeln, das Schwein klein geschnitten und im Rhabarber erwärmt. Vom Nachtisch war allerdings schon längst nichts mehr da. Spricht für den Besuch.

 

Thunfisch mit Ofentomaten

Heute Mittag wieder was ganz schnelles, einfaches:

Pro Person:

1 Thunfischsteak

2-3 Tomaten

100 gramm Nudeln

Zitronenscheiben

Olivenöl

1 Zehe Knoblauch

Za atar oder Herbes de Provence

Pfeffer

Salz

Zucker

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, eine feuerfeste Form mit etwas Olivenöl ausgiessen, die in dicken Scheiben geschnittenen Tomaten draufgeben, mit Zucker bestäuben, mit ZA atar oder Herbes de Provence, Pfeffer und Salz würzen. Mindestens eine halbe Stunde im Ofen lassen.

Die Thunfischfilets waschen, abtrocknen, in eine mit Olivenöl einfettete ofenfeste Form geben, klein geschnittenen Knoblauch draufgeben, mit Pfeffer und etwas Salz würzen und mit dünn geschnittenen Zitronenscheiben bedecken. Etwa 15 Minuten bei 180 in den Ofen.

Dazu passen Nudeln mit Olivenöl.

Gazapacho Variation

Heute Mittag bleibt die Küche kalt, da gibt es eine von uns sehr gemochte Variation des spanischen Klassikers, der Gazpacho. Ich nehme:

2 Salatgurken

8 Tomaten

etwas Staudensellerie

etwas Frühlingszwiebeln

eine Chilischote

Salz

Zitronensaft

etwa einen halben Teelöffel Ras al Hanout

und noch etwas gemahlenen Kreuzkümmel

500 ml Kefir

Die festen Zutaten küchenmaschinentauglich vorbereiten und in den Mixer geben, pürrieren, den Kefir dazugeben, würzen, mixen, abschmecken, fertig. Kalt stellen. Dazu, wenn vorhanden, einfach ein paar in Olivenöl knusprig gebratenen Croutons machen (unbedingt dabei bleiben, der Übergang von knusprig hin zu Steinkohle vollzieht sich rasend schnell). Wer mag, kann auch etwas Knoblauch mitbraten.

Wenn man etwas mehr Zeit hat, kann man noch zusätzlich Würfelchen aus Gurke, Tomate und durchaus auch Paprika (kann man auch mit in den Mixer tun) und sogar Serrano Schinken machen und die dann zu der kalten Suppe reichen.